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Forschungszentrum Karlsruhe Technik und Umwelt Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) |
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Der Workshop wurde nach folgenden drei Aspekten konzipiert:
Der Workshop umfasste eine große Anzahl von Präsentationen der Umsetzung des Leitbildes nachhaltiger Entwicklung in der F&E-Politik verschiedener Länder, sowohl von Mitgliedstaaten als auch von Nichtmitgliedstaaten der Europäischen Union. Diese Präsentationen machten wiederholt deutlich, dass das Konzept zum einen jeweils sehr stark in die politische Kultur des Landes eingebunden ist und zum anderen, dass sich der Schwerpunkt der Ansätze fast ausschließlich auf die ökologische Dimension der gesellschaftlichen Gestaltung konzentriert.
Eine staatliche Forschungs- und Technologieförderung, deren Inhalte sich an den Leitlinien einer nachhaltigen Entwicklung ausrichten sollen, bedeutet für die Technikentwicklung in den westlichen Industriestaaten einen grundlegenden Wandel. Dies hat die engagierte Diskussion im Rahmen des Workshops in eindrucksvoller Weise gezeigt. Denn die inhaltliche Ausrichtung des wissenschaftlich-technischen Prozesses im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung weist normativ auf eine Zukunftsgestaltung, die einen vorsorgenden Charakter erhält. Um das Konzept einer nachhaltigen F&T-Politik als offenen Suchprozess zu gestalten, werden Aspekte wie Partizipation, Interaktion, Bildung neuer Netzwerke sowie Akteurs- und Problemorientierung langfristig zu wichtigen Themen im Politikprozess und führen zu neuen inhaltlichen Orientierungen. Diese Orientierungen weisen auf die Interessen und Bedürfnisfelder einer Vielzahl gesellschaftlicher Gruppen sowie die Erfordernisse einer langfristig ausgerichteten Technologieförderung. Die Verwirklichung dieser Ziele bedeutet für die F&T-Politik nicht nur inhaltliche, sondern auch organisatorische bzw. institutionelle Veränderungen.
Innerhalb der europäischen Länder gibt es inzwischen eine Vielzahl von Konzepten und Ansätzen einer nachhaltigen Forschungs- und Technologiepolitik, die zum einen sehr unterschiedlich in den Politikprozess integriert sind und zum anderen zu sehr unterschiedlichen Resultaten geführt haben. Die Erfahrungen in den Ländern haben jedoch gezeigt, dass für eine nachhaltige F&T-Politik drei Aspekte wichtig sind:
Der Workshop knüpfte sehr stark an dieser Diskussion an. Die große Resonanz der Veranstaltung kann durchaus als Auftakt eines inhaltlichen Netzwerkes innerhalb der einzelnen Länder gedeutet werden, die sich dem Ziel einer nachhaltigen Forschungspolitik verpflichten. Bleibt abzuwarten, wie dieses Ziel weiterhin im Rahmen der Europäischen Kommission diskutiert und umgesetzt wird.
| Kontakt: | |
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Bettina-Johanna Krings Forschungszentrum Karlsruhe Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) Postfach 3640 D-76021 Karlsruhe oder Hermann-von-Helmholtz-Platz 1 D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen |
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