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TECHNIKFOLGENABSCHÄTZUNG Theorie und Praxis |
Die Diskussion um die Möglichkeit einer nachhaltigen Entwicklung lässt einen einfach nicht mehr los: Sei es der Erdgipfel in Johannesburg 2002 oder die Flut von Publikationen zu diesem Thema, sei es der deutsche Rat für Nachhaltige Entwicklung oder Aktivitäten im Rahmen der Lokalen Agenda 21 - das Thema erfreut sich 15 Jahre nach dem Brundtland-Report und 10 Jahre nach dem Erdgipfel von Rio insbesondere in der Wissenschaft hoher Aufmerksamkeit, während die Kenntnis des Ansatzes nachhaltiger Entwicklung in der Öffentlichkeit nach wie vor zum überwiegenden Teil gering ist.
Vor diesem Hintergrund ist das in der Überschrift genannte, groß angelegte Projekt der Hermann-von-Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) zu sehen, das durch die zwei angeführten Buchpublikationen auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt werden soll. Das Projekt ist als Reaktion der HGF-Zentren auf die lang andauernde Diskussion um nachhaltige Entwicklung in Deutschland zu sehen. In einer problemorientierten Vorgehensweise wird die Kompetenz der HGF-Zentren gebündelt [2] , wobei sicherlich nicht davon ausgegangen werden darf, dass mit diesem umfangreichen Verbundprojekt der große und endgültige Entwurf zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland vorgelegt werden kann - dazu ist der Diskurs um nachhaltige Entwicklung zu disparat, und es würde auch nicht dem Prinzip einer nachhaltigen Entwicklung entsprechen, wollte man einen Diskurs auf einen Endpunkt hin anlegen. Das Verbundprojekt ist derart umfassend, dass es sich scheinbar lohnt, die (Zwischen-)Ergebnisse in einer eigenen Buchreihe zu veröffentlichen, deren erster und zweiter Band jetzt vorliegen.
Im ersten Band (s. u. Kopfmüller et al. 2001) werden die theoretisch-konzeptionellen Grundlagen des Verbundprojektes dargestellt. Der Ansatz beruht auf einer vorab durchgeführten Vorstudie und zeigt in beeindruckender Weise, welche Kompetenz in den HGF-Zentren vorliegt; es zeigt sich aber auch, dass es eine ganze Reihe verschiedenartiger Wissenschaftsdisziplinen zu integrieren gilt. Der konzeptionelle Ansatz des HGF-Projektes kann und soll an dieser Stelle nicht in kurzer Form wiedergegeben werden; dies könnte auch den differenzierten Arbeiten nicht gerecht werden. Man kann aber davon ausgehen, dass der integrative Gedanke im Mittelpunkt des Gesamtvorhabens steht - ansonsten würde sich dieses Projekt von der Vielzahl anderer Projekte zum Thema nachhaltige Entwicklung kaum unterscheiden.
Die entsprechenden Überlegungen finden sich im Kapitel 4.1.1 auf den Seiten 117 ff. Wir erfahren, dass der HGF-Ansatz "top down"-orientiert ist und dass es zur Ableitung des Ansatzes zwingend notwendig ist, normative Überlegungen in die wissenschaftlichen Ausarbeitungen einzubeziehen. Die "Komplexität von Grundgüter- und Nutzungsstrukturen" (S. 119) erzwingt eine integrative Vorgehensweise ebenso wie die Notwendigkeit, inter- und intragenerative Gerechtigkeitsüberlegungen zu bedenken. Dies erscheint auf dieser allgemeinen Ebene ebenso plausibel wie die Darlegung der Möglichkeiten eines integrativen Vorgehens. Denn es ist ja nicht damit getan, dass integrativ vorgegangen werden soll - es kommt darauf an, wie ein integrativer Ansatz ausgestaltet und umgesetzt werden kann. Integration kann über Ziele, Regeln, Qualitäts- und Handlungsziele, Maßnahmen und die Ableitung von Strategien erfolgen.
All das ist in dem erwähnten Band ausführlich und auch reflexiv diskutiert, hervorhebenswert ist aus meiner Sicht die (ein wenig versteckte) Bemerkung, dass der Prozess der Abwägung ein nicht unwichtiger Bestandteil von Integration ist. Betrachtet man gerade die Nachhaltigkeitsdiskussion einmal aus rechtswissenschaftlicher Perspektive, so kann auffallen, dass Abwägung vielleicht sogar etwas mehr Aufmerksamkeit verdienen könnte, wenn sie als Methode angesehen wird (ich komme auf diesen Gedanken später zurück).
In Abgrenzung zu den ebenfalls als integrativ bezeichneten Ansätzen der Enquete-Kommission "Schutz des Menschen und der Umwelt" und des Verbundprojektes "Arbeit und Ökologie", die eher eine "bottom up"-Perspektive verfolgen, wird festgehalten, dass eine Orientierung an den allseits bekannten Nachhaltigkeitsdimensionen (Ökologie, Ökonomie, Soziales, Institutionen) nur bedingt sinnvoll sei, so dass der HGF-Ansatz "konstitutive Elemente" ableitet, die quer zu den Nachhaltigkeitsdimensionen stehen. Auf dieser Basis können dann weitergehende Ziele zum Erreichen einer nachhaltigen Entwicklung abgleitet werden. Es wurde bereits erwähnt, dass normative Überlegungen hierfür unmittelbar notwendig sind (man traut es sich ja kaum noch zu sagen: Nachhaltigkeit ist ohnehin ein politisch-normatives Konzept, und es ist nach wie vor kontrovers, was genau ein wissenschaftlicher Ansatz hier leisten kann und soll).
Es wird im HGF-Ansatz zwischen einer explizit normativen und einer quasi-objektiven Herangehensweise unterschieden. Die letztgenannte bezieht sich auf die Belastbarkeit(sgrenzen) von natürlichen und sozialen Systemen. Diese sind schwierig zu ermitteln, allerdings nicht (nur) aufgrund der aufgeführten Argumentation: Es wird mit Bezug auf A. Metzner argumentiert, dass die Grenzen natürlicher Systeme erst bei Überschreitung derselben erkannt werden; das mag durchaus auch der Fall sein, bedeutender erscheint mir aber die Tatsache, dass Belastungsgrenzen historisch und kulturell variabel sind und von daher gar nicht fest definiert werden können. Weil nun die Bestimmung von Belastungsgrenzen schwierig ist (der Grund sei jetzt einmal zurück gestellt), wird die Leitplanken-Idee (u. a. vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen/WBGU) ins Spiel gebracht. Hierbei können ökologische oder auch soziale Leitplanken definiert werden, und durch eine Art inverser Vorgehensweise kann man auf Entwicklungen zurückschließen, die auf alle Fälle vermieden werden müssen, um innerhalb der Leitplanken zu bleiben. Unverzichtbares Moment dieser Vorgehensweise sind aber wiederum normative Setzungen - womit wir wieder bei der ersten Herangehensweise gelandet sind. Entsprechend stellt der HGF-Ansatz ethische und gerechtigkeitstheoretische - also normative - Überlegungen an den Ausgangspunkt der Überlegungen. Diese explizite normative Orientierung befördert zum einen die Transparenz des Ansatzes, zum anderen wird somit idealiter eine normative Basis für Konfliktlösungen geschaffen. Mir erscheint diese Struktur des HGF-Ansatzes wichtig, nicht nur weil die normativen Grundlagen gesellschaftlicher Diskurse oft vernachlässigt werden, sondern auch in wissenschaftlichen Ansätzen gerade zum Nachhaltigkeitsthema normative Gehalte oft unbewusst transportiert werden.
Unabhängig von möglichen Kritikpunkten an der im HGF-Ansatz gewählten Vorgehensweise erscheint die - hier verkürzt wiedergegebene - Argumentation auf der konzeptionellen Ebene sinnvoll; inwieweit dieser Ansatz auch für empirische Untersuchungen tragfähig ist, wird sich im weiteren Verlauf des Projektes zeigen. Wenn wir aber noch einen Moment auf der konzeptionellen Ebene bleiben, bietet es sich an, die "Resonanzfähigkeit der Gesellschaft" (S. 303-305) zu betrachten: Ausgehend von funktional hochdifferenzierten Teilsystemen wird festgehalten, dass diese Teilsysteme zum allergrößten Teil nach den je eigenen Strukturbedingungen reagieren. Umso schwieriger ist es, ein doch so umfassendes Anliegen wie eine nachhaltige Entwicklung nachhaltig in den Teilsystemen zu verankern - oder sie zumindest dazu zu bekommen, dass Nachhaltigkeit eine Rolle in den jeweiligen Strukturbedingungen spielen kann. Wenn man aber darüber hinaus davon ausgehen muss, dass es zudem keine angemessene Koordination zwischen den Teilsystemen gibt (die Politik kommt hierfür wohl kaum in Frage), ist es um die Integration verschiedenartiger Belange aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive schlecht bestellt. Aus meiner Sicht sollte man aber auch aufpassen, dass nicht zu viele Integrationsbegriffe kursieren: Die o. a. Integrationsphilosophie des HGF-Ansatzes bezieht sich in erster Linie auf eine konzeptionelle Grundlage für einen wissenschaftlichen Ansatz - und das ist zunächst einmal etwas völlig Anderes als die gesamtgesellschaftliche Integration des Nachhaltigkeitsgedankens bzw. abgeleiteter Strategien und Maßnahmen im gesamtgesellschaftlichen Kontext. Natürlich haben diese beiden Aspekte miteinander zu tun - aber sie sind keinesfalls direkt aufeinander beziehbar.
Während der erste Band der genannten Reihe auf die Grundlagen abzielt, werden im zweiten Band (s. u. Grunwald et al. 2001) zum Teil nochmals die Ergebnisse des ersten Bandes komprimiert zusammengefasst, zum Teil werden Projektergebnisse vorgestellt. Hier zeigt sich nun nachdrücklich die breit gefächerte Kompetenz der HGF-Zentren, wenn es u. a. um die Aktivitätsfelder Wohnen und Bauen, Mobilität und Verkehr, Ernährung und Landwirtschaft etc. bis hin zu Schlüsseltechnologien geht. Natürlich ist jede Auswahl selektiv, und auch die Arbeitsgebiete der HGF-Zentren können nicht alles abdecken. Dennoch scheinen aus meiner Sicht die wichtigsten gesellschaftlichen Aktivitätsfelder angesprochen.
Hervorzuheben ist, dass (notwendigerweise) die Indikatorenproblematik behandelt wird (S. 103 ff.), dass die so genannten Schlüsseltechnologien auf ihre Nachhaltigkeitspotenziale hin überprüft werden (S. 267 ff.), dass ebenso technikinduzierte Risiken thematisiert werden (S. 325 ff.) und dass schließlich Modelle im Projekt eine Rolle spielen (S. 341 ff.). Gerade dieser letztgenannte Bereich ist für Fragen der projektinternen und ggf. auch projektexternen Integration zunehmend von Bedeutung.
Als Geograph, der ich nun mal bin, sei es mir gestattet, dass ich auf den Beitrag von R. Backhaus et al. (S. 361 ff.) etwas genauer eingehe - von den anderen Bereichen verstehe ich im Zweifelsfall noch weniger ... Es geht hierbei um die räumliche Dimension und den regionalen Ansatz in der Nachhaltigkeitsdiskussion. Es wird argumentiert, dass räumliche Verteilungen insbesondere der Landnutzung in Nachhaltigkeitsansätzen zumeist nicht berücksichtigt werden, dies aber für eine integrative Vorgehensweise unabdingbar ist. Die hier spezifizierte Zugangsweise versteht sich als komplementär zum Aktivitätsfelderansatz (siehe oben) und hebt methodisch auf die enge technische Kopplung von Satellitendaten, Geographischen Informationssystemen und Modellen ab, um regional differenzierte Aussagen zur Nachhaltigkeit machen zu können; ansonsten würde man auf zu allgemeiner und abstrakter Ebene arbeiten. Vorrangig sei die Analyse repräsentativer Regionen - aber hier stellt sich die Frage: Repräsentativ für was? Aus Sicht der geostatistisch orientierten Landschaftsökologie bzw. Ökologischen Geographie ist die Frage leicht zu beantworten, weil man sich um die naturwissenschaftlich-ökologische Analyse von Raumausschnitten bemüht. Beim Thema Nachhaltigkeit kommt man aber mit diesem Verständnis von "repräsentativen Regionen" nur bedingt weiter, weil die ökologische eben nur eine Dimension ist (wenn wir einmal in dieser Nomenklatur bleiben und nicht auf die der konstitutiven Elemente wechseln).
Weiterhin bleibt die Frage der Änderung der Landnutzung (historisch, zukünftig) im Mittelpunkt, obwohl schon aus der MAB (Man and the Biosphere)-Forschung hinlänglich bekannt ist, dass dort die Landnutzung als Schnittstelle zwischen natürlichen und sozialen Systemen konzeptionell nicht fruchtbar gewesen ist. Im nächsten Schritt wird die Analyse auf ländliche Räume bzw. den Konflikt zwischen landwirtschaftlicher Produktion und urbaner Infrastruktur einerseits und der nachhaltigkeitsrelevanten ökologischen Regulationsfunktion abgestellt. Beide Aspekte sind sicherlich von Bedeutung, stellen aber angesichts des integrativen HGF-Ansatzes eine Verkürzung dar. Und dies insbesondere, wenn es im Kern der Überlegungen um eine räumliche Optimierung der multifunktionellen Nutzung von Landschaften geht bzw. um (Landschaftsbewertung als) Landschaftsoptimierung (S. 371).
Als Frage kann ich nur formulieren, ob es vor dem Hintergrund der allgemeinen Ausführungen und den Überlegungen in diesem Beitrag tatsächlich räumlich verteilungsfreie Nachhaltigkeitsregeln geben kann (so auf S. 365)? Eigentlich müsste doch argumentiert werden, dass die Nachhaltigkeitsregeln regional differenziert sein müssten, wenn die allgemeinen Regeln nach und nach operationalisiert und konkretisiert werden. Vollends unklar blieb mir aber die Aussage (S. 363) zum Ziel von regional orientierten Studien: "Räumliche Umsetzung global formulierter Indikatoren für die Nachhaltigkeit der Landnutzung, um das Indikationspotenzial spezifischer räumlicher Verteilungen in der Landschaft auszuloten und zu nutzen."
Die technisch sehr moderne und ansprechende Umsetzung der Überlegungen bündelt in Optimierungsszenarien bestimmter Räume, die in sich offenbar eine Integration der Nachhaltigkeitdimensionen leisten und eine "abgewogene" Grundlage für weitere Analysen bzw. Umsetzungen bieten (S. 373). Nach meiner Auffassung ist die Betrachtung eines räumlichen Ausschnittes (sei dies eine Stadt, ein Flusseinzugsgebiet, eine Insel, ein Tal oder Ähnliches) nicht per se eine Ebene der Integration. Es bedarf vielmehr eines übergreifenden Gegenstandes - und der hat auch eine räumliche Dimension, die mal mehr und mal weniger zur Erklärungskraft von Zuständen oder Prozessen beiträgt. Es wäre an dieser Stelle mit Sicherheit lohnend, in einem derartigen Teilprojekt nach der Operationalisierung eines integrativen Raumbegriffes zu fragen (auch wenn beispielsweise die jüngere sozial-ökologische und geographische Forschung eher dazu tendiert, die Pluralität von Raumbegriffen hinzunehmen).
An dieser Stelle komme ich zurück auf den Begriff der "Abwägung", den ich oben schon einmal angesprochen habe. Es ist sicherlich fortschrittlich, den Prozess der Daten- und inhaltlichen Integration mittels moderner Techniken wie Geographischer Informationssysteme und mit Hilfe von Modellen (also per Algorithmus) durchzuführen. Dies bleibt aber etwas einseitig, so lange auf (im Wesentlichen) die ökologische Ebene fokussiert wird. Abwägung ist in meinem Verständnis auch nicht die partizipativ orientierte stakeholder-Modellierung, die für den nötigen normativen Input sorgt; Abwägung würde auch den Versuch wagen, qualitative Informationen (wie z. B. Argumentationen im Prozess der verbal-argumentativen Abwägung) zu verarbeiten. Das aber erreicht man nicht, wenn man auf der Ebene des Landschaftswasserhaushaltes verbleibt ...
Nach der Lektüre der beiden vorliegenden Bände ist man einerseits erschlagen ob der Fülle des Materials, die die HGF in diesem Verbundprojekt bündeln kann. Sicherlich gibt es immer kritische Aspekte, die zum Teil bereits im Vorfeld des Projektes, also während der Vorstudie, diskutiert wurden und die ich hier nur exemplarisch und schlaglichtartig in Fragenform aufführe:
Diese und andere kritische Fragen müssen diskutiert werden, aber es bleibt das unbestreitbare und gar nicht hoch genug zu bewertende Verdienst der Studie, dass nicht "klein-klein" angesetzt wird, sondern dass ernsthaft der Versuch unternommen wird, möglichst alle relevanten Fragen und Aspekte einzubeziehen - von Anfang an. Dass man dann darüber streitet und verschiedener Auffassung ist, bewerte ich persönlich als uneingeschränkt positiv - das ist doch besser, als wenn jeder in seinem Fürstentum bleibt und meint, für die Stadt X oder das Bedürfnisfeld Y sei alles im grünen Bereich und damit nachhaltig.
[1]
Bezug zu den Publikationen:
Kopfmüller, J.; Brandl, V.; Jörissen, J.; Paetau, M.; Banse, G.; Coenen, R.; Grunwald A., 2001: Nachhaltige Entwicklung integrativ betrachtet. Konstitutive Elemente, Regeln, Indikatoren. Berlin: edition sigma (= Global zukunftsfähige Entwicklung - Perspektiven für Deutschland, Bd. 1), ISBN: 3-89404-571-X
und
Grunwald, A.; Coenen, R.; Nitsch, J.; Sydow, A.; Wiedemann, P. (Hrsg.), 2001: Forschungswerkstatt Nachhaltigkeit. Wege zur Diagnose und Therapie von Nachhaltigkeitszielen. Berlin: edition sigma (= Global zukunftsfähige Entwicklung - Perspektiven für Deutschland, Bd. 2), ISBN: 3-89404-572-8
[2] Beteiligt sind die folgenden Forschungszentren: Forschungszentrum Karlsruhe - Technik und Umwelt (federführend); Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt; Forschungszentrum Jülich; GMD Forschungszentrum Informationstechnik (jetzt: Fraunhofer-Institut für Autonome Intelligente Systeme); Umweltforschungszentrum Leipzig.