TECHNIKFOLGENABSCHÄTZUNG
Theorie und Praxis
Nr. 1, 15. Jahrgang - April 2006, S. 154-158

Netzwerk TA
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Zweite Konferenz des „Netzwerks TA“

Technology Assessment in der Weltgesellschaft

Vom 22. bis 24. November 2006 findet in Berlin die zweite Konferenz des „Netzwerks TA“ (NTA2) in Berlin statt. Ihr Titel lautet „Technology Assessment in der Weltgesellschaft“. Der Call for Papers ist auf der Homepage des Netzwerks TA (http://www.netzwerk-ta.net) veröffentlicht und endet am 9. Juni 2006. Die Konferenz wird sich mit folgenden Fragen befassen (Auszug):

Sektion 1: „Globale“ Technik:
Inwieweit hat sich die Technik in Genese und Verwendung verändert. Was macht eine „globale“ Technik aus? Wie erweitert sich der Kreis der Akteure in der Technikentwicklung und -produktion? Wie wird man der unterschiedlichen gesellschaftlichen Adaption in verschiedenen kulturellen Kontexten gerecht? Welche Kriterien für „gute“ Technik und angemessene Prozesse der Technikgestaltung lassen sich vor dem Hintergrund der Verschiedenheit der Standards und nationalen Rahmenbedingungen noch formulieren?

Sektion 2: „Globale“ Politik:
Welche Konsequenzen hat dies für die Frage nach den Adressaten der TA? Wer soll in einer zunehmend global organisierten Welt beraten werden? Welche Entscheidungsprozesse muss die TA in den Blick nehmen, um wirkungsvoll arbeiten zu können? Wer ist auf der globalen Ebene in der Lage Technik zu gestalten und welche Governance-Modelle sind mit diesem Anspruch verbunden? Oder ist es nicht doch so, dass die „klassischen“ Adressaten der TA wie nationale Parlamente und Regierungen weiterhin wichtig bleiben und vielleicht nur „anderer“ Beratung bedürfen?

Sektion 3: TA in der „globalen Welt“:
Welche Auswirkungen haben die Entwicklungen hin zu einer Weltgesellschaft für die klassischen Methodenfelder der TA. Wenn die Weltgesellschaft neue Adressaten mit sich bringt oder neue Pfade der Technikentwicklung generiert, dann können damit Verschiebungen in der TA-Toolbox verbunden sein. Gibt es neue (globale) Kooperationsverhältnisse und Arbeitsformen, mit denen TA in einer globalisierten Welt operieren kann? Wie lassen sich partizipative Verfahren auf einem europäischen oder globalen Level umsetzen – vor allem vor dem Hintergrund, dass zivilgesellschaftliche Akteure und NGO's einen wachsenden Einfluss gewonnen haben und im Meinungsbildungsprozess stärker zu berücksichtigen sind. Führt die globale Perspektive zu einer Stärkung der Experten-TA, weil sich hier leichter „grenzüberschreitend gültige“ Aussagen machen lassen oder bewirkt die Diversität der beteiligten Wissenschaftskulturen das Gegenteil?

Adressaten

Als Referenten und Teilnehmer sind Wissenschaftler und Praktiker aus folgenden Bereichen angesprochen:

  • Technikfolgenabschätzung und angrenzende Felder wie Innovationsforschung, Praktische Ethik oder Innovations- und Technikanalyse;
  • für das Thema der Konferenz einschlägige wissenschaftliche Disziplinen (Natur- und Technikwissenschaften einerseits, Sozial- und Kulturwissenschaften andererseits);
  • Politik und Wirtschaft;
  • Zivilgesellschaft (z. B. (global agierende) Nichtregierungsorganisationen).

(Michael Decker)

Bericht über das 1. Jahrestreffen des Netzwerks Technikfolgenabschätzung

Hagen, 24. November 2005

Im Anschluss an das Gründungstreffen der Arbeitsgruppe „TA und Governance“ fand in der zweiten Tageshälfte das NTA-Jahrestreffen statt. Erfreulicherweise kamen zusätzlich zu den Teilnehmern des Vormittags noch einmal einige Teilnehmer hinzu, so dass insgesamt ca. 20 Mitglieder anwesend waren.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Prorektor der FernUniversität Hagen standen zwei Fachreferate und ein Bericht des Koordinationsteams auf dem Programm. Die Fachreferate wurden von zwei Gründungsmitgliedern der AG „TA und Governance“ gehalten und befassten sich mit der Frage, welchen Beitrag Governance zur TA leisten kann.

Stephan Bröchler ging in seinem Vortrag „Governance als Forschungsperspektive im Bereich Technikfolgenabschätzung“ der These nach, in wiefern die Analysen zur Governance helfen könnten, die Leistungsfähigkeit der TA zu bewerten. Governance-Forschung betrachte Regelungssysteme zur institutionalisierten Bearbeitung öffentlicher Probleme unter Einbindung staatlicher und gesellschaftlicher Akteure. TA sei u. a. bereits selbst ein ausdifferenziertes System institutionalisierter Problembearbeitung. Vor diesem Hintergrund wurden die verschiedenen TA-Ansätze nebeneinander gestellt, Parallelen zur Governance diskutiert und Anknüpfungspunkte von Governance an TA diskutiert.

Bettina Rudloff, Universität Bonn, diskutierte darauf in ihrem Vortrag „Technikfolgenabschätzung und Governance in der ökonomischen Theorie – methodische Ansätze und Forschungsfelder“ die Möglichkeiten und Grenzen der ökonomischen Theorie zur Beurteilung von Technikfolgenabschätzung und Governance. Wesentlich sei die Erfahrung, die die Ökonomie in Bezug auf Instrumente habe, die der einheitlichen Messung von Ergebnissen politischer Aktionen oder von Auswirkungen des Marktes dienten. Insbesondere TA zur Risikoabschätzung habe in der Ökonomie eine lange Tradition. Eine Kombination dieser Ansätze mit demjenigen der Governance liefere Potential beispielsweise für die Institutionenökonomik.

Im Anschluss an die Fachvorträge wurde das erste Jahr des Netzwerks bilanziert. Bjørn Ludwig berichtete über Stand, Aktivitäten und Planungen des Netzwerks, Armin Grunwald über den Stand der NTA2-Planung und Ulrich Fiedeler über die Aktivitäten und weitergehende Ideen und Visionen der AG IuK.

Struktur und Elemente des NTA

Das NTA versteht sich als experimentelle, schwach organisierte Kommunikations-Plattform. Es ist folgendermaßen strukturiert: Es gibt einerseits die Einzelmitglieder sowie andererseits institutionelle Mitglieder. Des Weiteren gibt es das Koordinationsteam und den Beirat, der das Netzwerk vor einem Jahr gründete. Diese Struktur hat sich in den Augen der Teilnehmer des Jahrestreffens bewährt.

Wesentliche Elemente des Netzwerks sind die Arbeitsgruppen (AG), die Website (http://www.netzwerk-ta.net) und die Mailing-Liste. Derzeit sind zwei Arbeitsgruppen aktiv, wovon nur die jüngst gegründete AG Governance auf eine Aktivität des Netzwerks zurückzuführen ist, was einhellig begrüßt wurde. Die andere Arbeitsgruppe, die AG Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) mit ihrem Ansprechpartner Ulrich Riehm (TAB Berlin), ist von Beginn an aktiv. Sie stellt, pflegt und erweitert in Abstimmung mit dem Koordinationsteam die Infrastruktur des Netzwerks und bildet damit das Rückgrat des NTA.

Das Koordinationsteam ist das operative Lenkungsgremium des NTA. Es initiiert und diskutiert strategische und netzwerkunterstützende Aufgaben und sorgt für deren Umsetzung. Die Teilnehmer des Jahrestreffens sprachen sich in diesem Zusammenhang für eine stärkere Sichtbarkeit des Koordinationsteams aus. Das Koordinationsteam ist dabei prinzipiell offen für weitere engagierte Kolleginnen und Kollegen.

Wichtige Ergebnisse und Erkenntnisse des Jahres Eins im NTA

  • Verstärkter Austausch:
    Der Austausch innerhalb der TA-Community wurde verstärkt: Es gab u. a. Veranstaltungshinweise, Call-for-Papers, Weiterbildungsangebote, Buchankündigungen, die Gründung einer Arbeitsgruppe, Herstellung persönlicher Kontakte, Wissensaustausch, Anregung bilateraler Diskussionen.
  • Integration:
    Die TA-Szene wurde neubelebt durch Integration von Personen, die noch nicht oder zum Teil auch schon nicht mehr zur TA-Community zählten oder den Kontakt verloren hatten.
  • Theorie-Debatte:
    Die inhaltliche Diskussion des ersten Jahres in der Mailing-Liste war eher theorie-orientiert. Unabhängig von dem Erkenntnisgewinn, den sicher viele Mitglieder davon hatten, ist daran wohl auch bemerkenswert, dass diese Diskussion offenbar noch geführt werden musste und auch noch weitergeführt werden wird.
  • Schaffung zusätzlicher Diskussionsstränge:
    Um die Diskussion breiter zu gestalten, wären zusätzliche parallele Diskussionsstränge zu initiieren, etwa um die Diskussion auch für die Praxis attraktiv zu gestalten. Hier sieht das Koordinationsteam Ergänzungsmöglichkeiten, aus denen sich wünschenswerterweise auch weitere Arbeitsgruppen entwickeln könnten. Vorstellbar wären u. a. eine AG Lehre, eine AG Wirtschaft, eine AG Methoden.
  • Bisher wenig genutzte Möglichkeiten der Vernetzung:
    Aufgerufen sind aber auch alle Mitglieder, das Netzwerk intensiver für Problemlösungen zu nutzen, indem etwa bestimmte Fragen zu individuellen, auch tagesaktuellen Problemstellungen in das Netzwerk gegeben werden. Häufig kennt jemand ja einen wissenden Kollegen, der weiterhelfen kann ... Schön wäre es, wenn Mitglieder zuerst an die Liste dächten, wenn es etwa um eine Anfrage geht, die Ankündigung einer Tagung oder die Suche nach einem Kooperationspartner für ein Projekt.
  • Mitgliederakquisition:
    Die Anzahl der Einzelmitglieder beträgt derzeit ca. 120, diejenige der institutionellen Mitglieder ca. 25. Dies ist ausbaufähig! Die Leser dieser Zeitschrift sind aufgerufen zu überprüfen, ob das Institut oder die Organisation, der sie angehören, bereits Mitglied ist oder, falls nicht, Mitglied werden kann. Ebenso können auch interessierte Kolleginnen und Kollegen auf eine Mitgliedschaft hin angesprochen werden. Mehr Mitglieder erhöhen das Gewicht des NTA und helfen so, die Ziele des NTA zu unterstützen.
  • Hinweis 1:
    Die Anmeldung als persönliches Mitglied im NTA ist nicht automatisch verbunden mit einer Anmeldung auf der E-Mail-Liste NTA!
  • Hinweis 2:
    Die [NTA]-Subjects (Betreffzeile) in den E-Mails sind sehr gut geeignet für die nachfolgende Mail-Verarbeitung in persönlichen Ordnern. Es empfiehlt sich daher darauf zu achten, bei neuen threads (Gedankenfäden) das Subject entsprechend zu ändern, wenn die Reply-Funktion (Antwortfunktion) genutzt wird (möglichst unter Beibehaltung des Zusatz [NTA]).
  • Verlinkung:
    Um die Ziele des NTA zu unterstützen, ist eine starke Verlinkung der NTA-Website wichtig; dies ist z. B. Google-relevant. Hier könnten Leser prüfen, ob sie auf ihrer persönlichen Website bzw. auf der Website ihrer Organisation das NTA-Logo einfügen können; es ist auf der NTA-Website in drei verschieden Größen zum Herunterladen vorbereitet. Ebenso kann dann die Liste der Mitglieder wiederum auf die Websites der Institute und der einzelnen Mitglieder verweisen.
  • Veranstaltungen:
    Bezüglich Ankündigungen von Projekten, Veranstaltungen, Veröffentlichungen etc. möchte das Koordinationsteam auf Folgendes hinweisen: Es gibt einerseits die Möglichkeit, Veranstaltungen explizit als Netzwerkveranstaltung durchzuführen (wie z. B. die NTA-Konferenz), also Veranstaltungen von der Community für die Community. Des Weiteren können Veranstaltungen aber auch „im Rahmen des Netzwerks“ durchgeführt werden, worauf dann entsprechend hingewiesen werden muss. Diese Veranstaltungen würden dann auch auf der NTA-Website angekündigt werden.
  • Visionen:
    Es gibt bereits Ideen, wie es in Zukunft weitergehen könnte, was z. B. dem NTA an Infrastruktur noch helfen könnte. Beispiele wären die Einrichtung eines Service-Büros oder die Einrichtung eines Online-Archivs für TA-Publikationen; als ein erfolgreiches Beispiel könne hier das „arXiv“ in der Physik gelten. Das Koordinationsteam ruft die Leser auf, sich mit Ideen oder Verbesserungsvorschlägen zu melden.

(Bjørn Ludwig)

Einladung zum Frühjahrsworkshop der AG IuK des „Netzwerks TA“

Wissenschaftsvernetzung – Konzepte, Erfahrungen, Perspektiven

Berlin, 26. April 2006

Die Vernetzung wissenschaftlicher Disziplinen und „Communities“ ist in. Das Internet stellt dafür eine Fülle von Anwendungen und Diensten zur Verfügung: umfassende Wissenschaftsportale, e-Print- oder Open-Access-Server, „Harvester“ und Spezialsuchmaschinen, Virtual Libraries, Wikis, e-Journals und vieles andere mehr. Diese dienen der intensiveren Zusammenarbeit nach innen sowie der besseren Präsentation nach außen. Ziel dieser Anwendungen und Dienste ist es, Informationsbedürfnisse besser zu befriedigen, Kommunikation zu erleichtern sowie Kooperation zu unterstützen. Darüber hinaus wird durch Arbeitsteilung, Standardisierung und Vernetzung eine integrierte Datenhaltung mit erhöhtem Nutzwert bei möglichst geringerem Aufwand angestrebt.

Die Arbeitsgruppe IuK des „Netzwerks TA“ (NTA) lädt zu diesem Workshop ein, um Konzepte und Erfahrungen aus anderen wissenschaftlichen Vernetzungsprojekten zu diskutieren und vor diesem Hintergrund geeignete Konzepte für das NTA zu entwickeln.

Der Workshop richtet sich an alle in der TA-Community (und darüber hinaus), die sich über die Möglichkeiten vernetzter technisch unterstützter Wissenschaftskommunikation informieren wollen.

Programm (Stand 20.3.2006)

10:00 Ulrich Riehm, TAB, Berlin: Begrüßung und Einführung

I Publizieren im Netz und mehr ...

Moderation Ulrich Riehm, TAB, Berlin

10:15 Heike Neuroth, Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI), Göttingen:
DINI- Aktivitäten zum Aufbau einer E-Publishing Infrastruktur (http://www.dini.de)

10:45 Mattias Razum, FIZ Karlsruhe<:
„eSciDoc“ – Aufbau einer integrierten Informations-, Kommunikations- und Publikationsplattform für die Forschung (http://www.escidoc-project.de)

11:15 Kaffeepause

11:30 Katja Mruck, FU Berlin:
Von der Zeitschrift FQS zum Online-Portal „Qualitative Sozialforschung“ (http://www.qualitative-forschung.de)

12:00 Natascha Schumann, Die Deutsche Bibliothek Frankfurt:
„DissOnline“ – Erfahrungen und neue Wege bei der Publikation, Distribution und Recherche von Online-Hochschulschriften (http://www.dissonline.de)

12:30 Mittagspause

II Wissenschaftsvernetzung vor neuen Konzepten?

Moderation Ulrich Fiedeler, ITAS, Karlsruhe

13:30 Wolfram Sperber, Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB):
10 Jahre „Math-Net“ – ein Konzept im Umbruch (http://www.math-net.org)

14:00 Rüdiger Hohls, Humboldt Universität Berlin:
Erfahrungen mit der Wissenschaftsvernetzung in der Geschichtswissenschaft (http://www.clio-online.de)

14:30 Thomas Severiens, Institute for Science Networking Oldenburg:
Verteilte und zentrale Konzepte im Rahmen von „PhysNet“ (http://physnet.net/)

15:00 Kaffeepause

III Wissenschaftsvernetzung vor neuen Herausforderungen – Was haben wir gelernt?

15:15 Abschlussdiskussion mit den Referenten und Workshopteilnehmern
Moderation Michael Nentwich, ITA, Wien

16:30 Ende des Workshops

Anmeldung

Anmeldungen werden erbeten unter
http://www.itas.fzk.de/v/a_neu/index.asp?command=showanmeldung&zuordnung=280
oder direkt an
Ulrich Riehm E-Mail an Ulrich Riehm;
Tel: +49 (0) 30 / 284 91 - 0, / - 105
Fax: +49 (0) 30 / 284 91 - 119

Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben. Der Workshop findet in der Zeit von 10:00 bis 16:30 Uhr statt im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags, Konrad-Adenauer-Str.1, Saal E 300.

Die AG IuK des Netzwerks TA sucht weiter Mitglieder. Wer sich für die weitere informationstechnische Vernetzung des NTA engagieren will, ist willkommen. Die AG IuK wird nach dem Workshop am 27.4.2006 eine Sitzung abhalten, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Forschungszentrums Karlsruhe sowie vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB), Berlin.

Einladung zum Workshop der AG Governance und TA des „Netzwerks TA“

Does governance matter, how and for whom?

Bonn, 9. - 10. Juni 2006

Die Tagung will einen Beitrag zu einer kritischen und konstruktiven Diskussion über die Bedeutung von Governance für TA leisten.

Die folgenden beiden Bereiche werden thematisiert:

  1. Konzeptionelle Referate zur Relevanz von Governance für TA

    Analysen, die das Wechselverhältnis von Governance und TA hinterfragen:

    • Worin liegt die Bedeutung von Governance für TA?
    • Wie lassen sich beide Begriffe konstruktiv verbinden?
    • Verändert Governance die Perspektiven von TA?
  2. Fallstudien zur Governance von Technik

    Problemorientierte Analysen zur Genese, Funktionsweise und zu den Bedingungen des Erfolgs bzw. Misslingens von Governance im Bereich der Technikfolgenabschätzung:

    • Kommt Governance in TA-Studien eine Bedeutung zu?
    • Was charakterisiert die Governance-Perspektive in diesen Analysen?

Anmeldung

Anmeldungen nimmt der Tagungsleiter PD Dr. Stephan Bröchler unter stephan.broechler@fernuni-hagen.de entgegen. Veranstaltungsort ist die Universität Bonn.

Das Netzwerk TA

Das „Netzwerk TA“ ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Experten und Praktikern im breit verstandenen Themenfeld TA. Dieser Kreis setzt sich zusammen aus den (teils überlappenden) Bereichen Technikfolgenabschätzung, Praktische Ethik, Systemanalyse, Risikoforschung, Technikgestaltung für nachhaltige Entwicklung, Innovations-, Institutionen- und Technikanalyse, Innovations- und Zukunftsforschung und den dabei involvierten wissenschaftlichen Disziplinen aus Natur-, Technik-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, den Politik- und Rechtswissenschaften sowie der Philosophie.

Die Mitglieder des Netzwerks vertreten die verschiedenen Ausprägungen der TA und decken das weite Spektrum zwischen Theorie und Praxis, zwischen Forschung und Beratung sowie zwischen den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen ab. Sie verstehen die dadurch entstehende Vielfalt als Chance, themenbezogen Kompetenzen und Erfahrungen zu bündeln und auf diese Weise zu einer optimalen Nutzung der Ressourcen beizutragen (http://www.netzwerk-ta.net).

Kontakt

Ansprechpartner für das NTA-Koordinationsteam:
Dr. Michael Decker
Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft
Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Postfach 3640
76021 Karlsruhe
Tel.: +49 (0) 721 / 608 - 230 07 oder - 25 01 (Sekr.)
Fax: +49 (0) 721 / 608 - 248 06
E-Mail: NetzwerkTA@itas.fzk.de

Mitgliedschaft

Online über das Anmeldeformular unter der Web-Adresse http://www.netzwerk-ta.net
Erstellt am: 24.05.2006 - Kommentare an: E-Mail an dieTATuP-Redaktion