Internationales Endlagersymposium Berlin 2008
"Die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle. Gesellschaftliche
Erwartungen und Anforderungen an die Langzeitsicherheit"
Tag 1: Donnerstag, 30. Oktober 2008, 19.00 - 21.00 Uhr
Eröffnungsrede durch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel
Podiumsdiskussion:
Die Endlagerung im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen
(Moderation Ellinor von Kauffungen)
Diskussionspartner am Podium:
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Prof. Dr. Hans Diefenbacher
(Beauftragter des Rates der EKD für Umweltfragen, FEST Heidelberg)
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Dr. Walter Hohlefelder
(Deutsches Atomforum) - Wolfram König
(Bundesamt für Strahlenschutz)
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Wolfgang Ehmke, Hamburg
(Vertreter der Bürgerinitiativen)
-
Prof. Günter Altner, Berlin
(Biologe)
-
Jörg Gantzer
(Vertreter des Landkreises Waldshut)
Anschließend Diskussion im Plenum
Eröffnungsrede und Podiumsdiskussion
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Tag 2: Freitag, 31. Oktober 2008
"Wege zu einem Endlager"
09.00 - 10.30 Uhr: Internationale Entwicklungen
(Moderation: Peter Hocke, ITAS )
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Internationale Diskussion zur Suche und Realisierung von Endlagern
(Dr. Hans G. Riotte, OECD-NEA)
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Das Beispiel Schweiz: Vom Entsorgungsnachweis zum Sachplanverfahren
(Dr. Hans Wanner, HSK Schweiz)
[PDF]
-
Das Beispiel Frankreich: Realisierungsschritte zur Entsorgung
hochradioaktiver Abfälle
(Arséne Saas, Groupe Permanent Déchets)
[PDF]
-
Das Beispiel Großbritannien: Zur Standortsuche und
Endlagerpolitik
(Prof. Gordon MacKerron, University of Sussex)
[PDF]
Vorangegangenen Block anhören
10.45 - 13.15 Uhr: Die Situation in Deutschland und ihre Vorgeschichte
(Moderation: Peter Hocke, ITAS )
-
Impulsvortrag "Die Auswahl des Standortes Gorleben aus Sicht des
niedersächsischen Umweltministeriums"
(Joachim Bluth, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz)
[PDF]
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Die bisherigen Entscheidungsprozesse in Deutschland.
Ein problemorientiertes Interview zur Geschichte der Endlagersuche
mit:
Dr. Anselm Tiggemann, Reinhard König, Dr. Helmut Hirsch , Prof.
Detlev Ipsen,
(Interviewer: Peter H. Feindt, University Cardiff)
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Ergebnisse der BGR-Studien zur Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in
Tongesteinen, Steinsalz und kristallinen Gesteinen
(Dr. Volkmar Bräuer, BGR)
[PDF]
-
Das Gorleben-Moratorium und Argumente für die Weiterführung der
Erkundungen
(Holger Bröskamp, GNS)
[PDF]
-
Das Gorleben-Moratorium und Argumente für ein
Standortauswahlverfahren
(Dr. Detlef Appel)
[PDF]
Vorangegangenen Block anhören
14.15 - 15.45 Uhr: Anforderungen an die Beteiligten
(Moderation: Asta von Oppen)
-
Öffentlichkeitsbeteiligung und deren langfristige
Institutionalisierung
(Prof. Ortwin Renn, Universität Stuttgart)
[PDF]
-
Ethische Anforderungen bei der Endlagerung nuklearer Abfälle
(Prof. Armin Grunwald, Forschungszentrum Karlsruhe)
[PDF]
-
Warum wurde bisher keine gesellschaftlich akzeptierte Lösung in der
Endlagerfrage gefunden?
(Dr. Andreas Hofmann-Dally, Genf)
[PDF]
Vorangegangenen Block anhören
16.00 - 18.15 Uhr: Diskussion in Arbeitsgruppen (keine Audiofiles
vorhanden)
Arbeitsgruppen:
-
AG1: Entscheidungsverfahren
Leitfrage: Bedarf es prozessualer und institutioneller Erweiterungen des
Planungs- und Genehmigungsverfahrens in Deutschland oder sind die vorhanden
Verfahren ausreichend?
Impulsgeber: Prof. em. Rupert Scholz, Regine Barth, Öko-Institut
Moderation: Dr. Leo Hennen / ITAS
-
AG 2: Transparenz und Glaubwürdigkeit
Leitfrage 1: Welche Erwartungen bestehen an Transparenz und
Nachvollziehbarkeit und wie können diese glaubwürdig umgesetzt
werden?
Leitfrage 2: Was können wir aus den Erfahrungen mit dem
Forschungsbergwerk Asse lernen?
Impulsgeber: Beate Kallenbach-Herbert (Öko-Institut), Dr. Werner
Mester, GRS
Moderation: Torsten Fleischer / ITAS
-
AG 3: Rückholbarkeit versus sicherer Einschluss
Leitfrage: Welche Chancen und Probleme eröffnet Rückholbarkeit
bei der Errichtung eines Endlagers für hochaktive, Wärme
entwickelnde Abfälle?
Impulsgeber: Dr. Thomas Flüeler (ETH Zürich), Michael Sailer
(Öko-Institut)
Moderation: Dr. Reinhard Grünwald / ITAS
-
AG 4: Wirtsgesteine und Barrieren
Leitfrage: Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Wirtsgesteine
und was bedeuten diese jeweils für die entsprechend notwendigen
Barrierensysteme?
Impulsgeber: Jürgen Kreusch (Gruppe Ökologie), Dr. Volkmar
Bräuer (BGR)
Moderation: Jens Schippl / ITAS
-
AG 5: Ethik
Leitfrage: Welche ethischen Anforderungen stellen sich bei der
Endlagerung?
Impulsgeber: St. Wichert-von Holten, Pastor Matthias Schlicht,
Göttingen
Moderation: Prof. A. Grunwald, ITAS
-
AG 6: Entscheidungsblockaden
Leitfrage: Wie können Entscheidungsblockaden aufgehoben und
politische Entscheidungen herbeigeführt werden?
Impulsgeber: Dr. Peter Feindt, Gerd Rosenkranz angefragt
Moderation: Dr. Peter Hocke, ITAS
19.15 - 21.00 Uhr: Berichte aus den Arbeitsgruppen und Diskussion
(Moderation: Peter Hocke, ITAS)
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Tag 3: Samstag 1. November 2008
"Sicherheitsaspekte der Endlagerung"
09.00 - 11.00 Uhr: Bewertung der Sicherheit von Endlagern
(Moderation: Hans Wanner, HSK Schweiz)
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Internationale Entwicklungen zum Safety-Case-Konzept
(Prof. K.-J. Röhlig, TU Clausthal)
[PDF]
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Methodik der Sicherheitsanalyse im europäischen Kontext
(Dr. Jörg Mönig, GRS)
[PDF]
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Die vergleichende Sicherheitsanalyse
(Dr. Ulrich Kleemann, Bundesamt für Strahlenschutz)
[PDF]
-
Entwicklungen im Strahlenschutz
(Dr. Jack Valentin / Annie Sugier, International Commission on Radiological Protection, Stockholm)
[PDF]
Vorangegangenen Block anhören
11.15 - 12.45 Uhr: Der Entwurf der deutschen Sicherheitsanforderungen an eine
sichere Endlagerung
(Moderation: Peter Hocke, ITAS)
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Einführungsvortrag zu dem Entwurf der Sicherheitsanforderungen
(Georg Arens / Dr. Michael Paul, beide BMU)
[PDF]
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Plenumsdiskussion mit Eröffnung durch gesetzte
Diskussionsbeiträge
Gesetzte Diskussionsbeiträge:
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Michael Sailer, Vorsitzender der Entsorgungskommission (ESK)
-
Dr. Bruno Baltes, GRS
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Dr. Klaus-Jürgen Brammer, Gesellschaft für Nuklearservice
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Wolfgang Neumann, INTAC Hannover
Vorangegangenen Block anhören
14.15 - 15.15 Uhr: Abschlussplenum mit Bericht einer Gruppe von
"Tagungsberichterstattern"
(Moderation: Peter Hocke, ITAS)
Berichterstatter:
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Dr. Anne Eckhard (riscare GmbH, Schweiz)
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Willem Wittstamm (Bürger aus der Region Gorleben)
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Prof. Gerhard Jentzsch (Friedrich-Schiller Universität Jena)
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Wolfgang Hilden (European Commission)
15.15 - 15.45 Uhr: Ausblick und Ende der Veranstaltung
(Dr. Peter Hocke, ITAS im Forschungszentrum Karlsruhe und Wolfgang
Renneberg, BMU)
Abschlußplenum und Verabschiedung
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