Internationales Symposion
Evolutionary Robotics, Organic Computing and Adaptive Ambience:
20.-22. Oktober 2011 - Hector School, Schlossplatz 19, 76131 Karlsruhe
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In beiden Technikfeldern werden autonome Systeme konzipiert, geplant oder in gewissem Umfange schon gebaut, die als quasi-humane Agenten arbeiten bzw. menschliche Fähigkeiten simulieren. Bei allen Differenzen, die sich insbesondere am Technikbegriff identifizieren lassen, weisen beide Paradigmata bemerkenswerte Übereinstimmung auf, wie sich an der Nutzung z. B. von non-von-Neumann Architekturen, SOMs oder neuronalen Netzen zeigt. In beiden Gebieten werden zudem dieselben biomorphen Metaphern gebraucht, um Konstruktion, Funktion und Gebrauch zu beschreiben, wenn etwa adaptive und evolutionäre Strategien implementiert werden sollen, mit denen sich Intentions- und Emotionsverständnis, Kognition bis hin zu sozialem Verhalten entwickele. Der Gebrauch dieser Metaphern läßt sich als Indiz dafür verstehen, dass bei den fraglichen Systemen weder Bio- noch Artefakte im klassischen Sinne vorliegen und man eher von "behavioural simulacra" sprechen könnte. Diese würden Homo sapiens hinsichtlich bestimmter kognitiver Leistungen ähneln und technische Self-Assembly mit quasi-evolutionärer Effizienz kombinieren. Eine solche spezifische Kombination biologischer und technischer Designs wirft grundlegende philosophische Fragen auf, die nur zum Teil durch funktionalistische, anthropologische, kognitionswissenschaftliche oder leib-phänomenologische Kritiken beantwortet werden. [Vorläufiges Programm][Anmeldeformular] Das Symposion wird finanziell unterstützt von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft). Organisation:
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