Umgang mit Klimarisiken. Handlungsstrategien und ihre Implikationen

Stephan Lingner

Vortrag auf der ersten Konferenz des „Netzwerks TA“: „Technik in einer fragilen Welt. Die Rolle der Technikfolgenabschätzung“, 24. - 26. November 2004, Berlin


Abstract

Die Diagnose einer fragilen Welt mag durchaus strittig sein. Es lässt sich jedoch unabhängig von der These, dass unsere Welt fragiler geworden sei, konstatieren, dass die Eingriffs- und Erkenntnistiefe menschlichen - und damit auch technischen Handelns in die Prozesse und Beschaffenheit unserer Umwelt zugenommen hat. Menschlich bedingte Umweltveränderungen haben globale Dimensionen erreicht, deren gesellschaftliche Wirkungen voraussichtlich weit in die Zukunft reichen werden. Mit dem „Sündenfall“ der Globalen Erwärmung begreift sich der Mensch zugleich als Leidtragender und Verursacher sehr umfassender unwünschbarer Klimawirkungen. Angesichts dieser Verhältnisse scheint der Ruf nach effektiven Präventionsmaßnahmen schlüssig und legitim zu sein. Gleichwohl blieben die bislang erreichten Resultate internationaler Klimapolitik weit hinter den ursprünglichen Erwartungen an die Minderung klimawirksamer Emissionen zurück - trotz sich weiter verdichtenden Anzeichen für einen globalen Klimawandel. Es ist zu fragen, ob der Widerspruch zwischen Anspruch und Realität des Klimahandelns u.a. auch in den bisherigen Vorverständnissen und Akzentsetzungen begründet liegt.

Vor diesem Hintergrund wären folgende Punkte am Beispiel der Klimaproblematik zu diskutieren bzw. zu klären:

Insbesondere der letzte Punkt richtet sich an das kritische Auditorium.


Kontakt

Dr. Stephan Lingner
Europäische Akademie GmbH
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E-Mail: stephan.lingner@dlr.de



Erstellt am: 12.10.2004 - Kommentare an: webmaster@itas.fzk.de

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